BIOLOGISCHER ANBAU

Produzione biologica

Glossar:

 

Einst wegen den großen Rebbergen Enotria (Önotrien) genannt, kann sich Italien noch heute eines großen Weinerbes rühmen. Vor über zweitausend Jahren, zur Zeit des Kaiserreichs waren die beliebtesten Weine der Frascati, der Cecubo, der Faro, der Mamertino, der Pollio, der Apianum und der Falerno. Mit diesen Weinen begleitete Apitius seine raffinierten Leckerbissen, die er an seinen prunkvollen und beneideten Gastmählern reichte. Im lauf der Zeit breitete sich, von dunklen Zeitspannen des Krieges, Hungersnot und Invasionen abgesehen, der Weinanbau vom Süden in den Norden aus, bis er im 19. Jahrhundert über eineinhalb Millionen Hektar bedeckte.

 

Zur Zeit beträgt die mit Reben bedeckte Fläche unseres Landes nicht ganz eine Million Hektar und die Weinproduktion beläuft sich auf 53.000.000 Hektoliter. Das ist ein Drittel weniger als in den sechziger Jahren. Trotzdem ist Italien, mit Ausnahme wenger Jahre, der größte Weinproduzent der Welt, gefolgt von Frankreich, ein wenig der ewige Zweite. Heutzutage findet man viele italienische Weine weltweit auf den Weinkarten der berühmtesten Restaurants und Weinhandlungen.
Vor allem in den USA sind Weine made in Italy– wie auch die Küche - ein absoluter Renner. Ein berechtigter Erfolg, der sich den Produzenten, Importeuren, Restaurants und spezialisierten Journalisten verdankt. Das Verhältnis von Qualität und Preis der italienischen Weine liegt an der Weltspitze.